ASP | Unter Application Service Providing (ASP) versteht man die Anmietung von Software-Lösungen zur eigenen Nutzung über das Internet. Dabei erhalten die Nutzer über einen Internetbrowser Zugriff auf Softwarelösungen, die in einem beliebigen Rechenzentrum an jedem beliebigen Ort installiert sein können. |
Autoresponder | Ein Autoresponder sendet eine automatisierte Antwort auf eine eingehende E-Mail. |
Blacklist | siehe RBL bzw. Realtime Blacklist. |
Bounce | Eine E-Mail, die aufgrund eines Zustellfehlers automatisch an den Absender zurückgesandt wird. Unter Hard-Bounce versteht man eine E-Mail, die nicht zugestellt werden kann, weil der Server nicht existiert oder die angeschriebene E-Mail-Adresse auf diesem Server nicht mehr gemeldet ist. Ein Soft-Bounce ist eine temporäre Fehlermeldung beispielsweise weil die Mailbox voll ist oder der Empfänger im Urlaub ist. |
Bounce-Management | Um die Aktualität einer E-Mail-Adressliste auf möglichst hohem Stand zu halten, setzen alle großen E-Mail-Versender ein sogenanntes Bounce-Management ein. Mit diesem Verfahren werden ungültige E-Mail-Adressen automatisch erkannt und aus der Liste gefiltert. |
Churn-Rate | Anteil der Interessenten oder Kunden, die sich in einem definierten Zeitraum aus einer Mailinglist austragen (lassen). Dagegen setzen große Maillist-Versender das sog. Churn-Management ein. Aufgabe des Churn-Management ist es, Abmeldungen aus Maillisten zu verhindern, indem man die Kündigungsgründe aufspürt und entsprechende Optimierungen im Newsletter vornimmt. |
Click-through-Rate (CTR) | Die Klickrate ist der Anteil der Empfänger, die auf ein Angebot klicken. Wenn Ihre E-Mail an 5000 Empfänger geht und 500 Empfänger klicken auf das Angebot, beträgt die CTR 10%. Der Wert wird auch als Response-Rate bezeichnet. |
Client Sniffing | Hat der Empfänger Ihnen eine E-Mail zur Anmeldung geschickt, so können Sie mittels dieser Technik das verwendete E-Mail-Programm ermitteln, indem Sie im verdeckten Teil des Headers der Anmelde-E-Mail nach einer Zeile, die mit "User-Agent" oder "X-Mailer" beginnt, suchen. Diese Zeile ist in fast allen E-Mail-Headern vorhanden und gibt den Typ und die Version des Programms an, mit dem die E-Mail versendet wurde. |
Closed Loop Marketing | Elektronische Medien bieten präzise Messmöglichkeiten im Hinblick auf das Responseverhalten auf Kommunikationsmaßnahmen - und dies zum größten Teil auch automatisiert. Dabei kann nicht nur das Antwortverhalten, sondern auch das Kaufverhalten als Reaktion auf eine spezifische Werbemaßnahme gemessen werden. Aus dem Responseverhalten lässt sich wiederum eine nachfolgende Marketingkampagne zielorientiert planen. So entsteht ein geschlossener "Kreislauf des Wissens" über die Empfänger, der sich selbst erweitert. |
Confirmed Opt-in | Anmeldeverfahren für E-Mail-Empfänger; Dabei erhält der Empfänger nach seiner Anmeldung eine Anmeldebestätigung. Maximale Sicherheit bietet das à Double Opt-in Verfahren. |
Content Management System (CMS) | Eine Software, mit der Inhalte erstellt, verwaltet und publiziert werden. Mit einem CMS kann eine Website gespeist werden, genauso können aber auch die Inhalte eines E-Mail-Newsletters über den AGNITAS DataAgent aus dem CMS heraus erstellt werden. |
Content Syndication | Die Vermittlung von Lizenzen für Inhalte an Dritte. Syndicator können Medien, die Inhalte selbst produzieren, oder auf Content Syndication spezialisierte Vermittlungsunternehmen sein. |
CRM | Customer Relationship Management (CRM) nennt man das Beziehungsmanagement eines Unternehmens im Hinblick auf seine Kunden unter Berücksichtigung des Customer-Lifetime-Circle. |
CSA | Gemeinsam mit dem Deutschen Direktmarketing Verband DDV hat eco, Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., das Positivlistenprojekt Certified Senders Alliance aufgesetzt. Für AGNITAS heißt das, dass der größte Anteil der von uns versendeten E-Mails erst gar nicht auf Spam geprüft wird, sondern direkt in den Posteingang zugestellt wird. Mehr zur CSA finden Sie hier. |
Database | Bezeichnung für Datenbanken mit verkaufsrelevanten Daten, die eine individualisierte und personalisierte Ansprache des Empfängers möglich machen. |
Domain-Schlüssel | Ein von Yahoo entwickeltes Verfahren, das Spam wirkungsvoll eindämmen soll. Berichten zu Folge setzt es auf ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren, bei der der versendende E-Mail-Server in jede ausgehende E-Mail einen privaten E-Mail-Schlüssel als Header einbaut. Der empfangende Server überprüft den privaten Schlüssel der E-Mail mit einem öffentlichen Schlüssel - dem Domain Key -, um nachzuvollziehen, ob die E-Mail tatsächlich von dem angegebenen Server stammt. Die Domain-Key-Software soll noch 2004 einsatzreif sein. Allerdings: Damit sich das neue System durchsetzen kann, müssten möglichst viele E-Mail-Provider mitziehen. |
Double-opt-in | Anmeldeverfahren für E-Mail-Empfänger; Dabei erhält der Empfänger nach seiner Anmeldung eine Bestätigung, die von ihm rückbestätigt werden muss. |
E-Mail-Client | Darunter versteht man ein Programm wie z.B. Outlook oder Outlook Express, mit dem E-Mails empfangen, verwaltet und versendet werden können. |
E-Mail-Formate | E-Mails können im Text- und im HTML-Format verschickt werden. Beim Textformat werden nur reine Textzeichen angezeigt. Beim HTML-Format können E-Mail wie Webseiten beliebig gestaltet werden. Man unterscheidet das Offline-HTML-Verfahren, bei dem die Bilder mitgeliefert werden, und das Online-HTML-Verfahren. Bei diesem werden die Bilder erst dann geladen und angezeigt, wenn der Empfänger die E-Mail auch liest. Dies spart Übertragungskapazität, funktioniert aber nur, wenn der Rechner mit dem Internet verbunden ist. |
Flash | Unter Flash versteht man ein interaktives Verfahren zur Animation einer Vektorgraphik. |
Flash-Mails | Per Flash-Software programmierte E-Mails, in denen auch bewegte Bilder bzw. Graphiken, Sounds und interaktive Elemente dargestellt werden können. |
Hard-Bounces | Als Hard-Bounce werden alle permanenten Fehler beim Versand einer E-Mail bezeichnet. Ist beispielsweise ein E-Mail-Konto erloschen, wird dieser Benutzer als "Hard-Bounced" gekennzeichnet und zukünftig nicht mehr angeschrieben. |
HTML | Hyper Text Markup Language; einfache, Plattform unabhängige Programmier-Sprache, damit Hypertext-Dokumente für das World Wide Web (WWW) lesbar werden. |
HTML-Mails | E-Mails, die mit Hilfe des gleichen Standards formatiert und gestaltet werden wie Webseiten im Internet. |
HTTPS | Hyper Text Transfer Protocol Secure; sichere Variante von HTTP, die im WWW eine verschlüsselte Datenübertragung zwischen Browser und Server ermöglicht (SSL-Standard - Secure Socket Layer). |
Individualisierung | Bezeichnet die inhaltliche Anpassung eines Newsletters oder eines Mailings, um möglichst genau individuelle Interessen zu treffen. So können in einer E-Mail Textbausteine nach bestimmten Vorgaben eingefügt werden, wie z. B. nach Postleitzahlen oder Interessensgebieten. |
Interruption Marketing | Die ausgesandte Werbebotschaft unterbricht den Empfänger bei einer anderen Tätigkeit. Beispiel: TV-Werbung. Das Gegenteil von Interruption Marketing ist Permission Marketing, z.B. E-Mail-Marketing. |
ISPA | Die Internet Service Providers Austria ist die Dachorganisation der Internet-Wirtschaft in Österreich und vertritt deren Interessen. Ihr Anliegen ist die Gestaltung der optimalen wirtschaftlichen und rechtlichen Bedingungen für die Entwicklung des Internets. AGNITAS ist Teilnehmer am Whitelisting-Projekt der ISPA. Damit werden Mails, die von AGNITAS an die teilnehmenden Provider gesendet werden, erst gar nicht auf Spam geprüft, sondern direkt in den Posteingang zugestellt. Mehr zur ISPA finden Sie hier. |
Junkmail | siehe Spamming |
Kundendatenbank | Bezeichnung für Datenbanken mit verkaufsrelevanten Daten, die eine individualisierte und personalisierte Ansprache des Empfängers möglich machen. |
Link-Tracking | Analyse des allgemeinen Nutzer-Verhaltens durch automatische Verfolgung und Zählung der angeklickten Links innerhalb eines E-Mails. |
Micro-Site | Kleine Website, die auch offline auf dem Bildschirm dargestellt werden kann. Sie besteht aus mehreren, miteinander verlinkten Webseiten. Die Navigation erfolgt wie im Internet üblich per Maus-Klick. Die Micro-Site stellt eine Analogie zum Prospekt oder der Broschüre dar. |
MIME | Multipurpose Internet Mail Extensions. Dies ist ein Verfahren für den Versand von Binärdateien, Grafiken, Video- und Audio-Daten als Attachment (Anhang), ohne die Daten zuvor in das ASCII- Format umwandeln zu müssen. Beim E-Marketing Manager ermöglicht dieses Format, dass in ein HTML-Mail zusätzlich eine Text-Mail-Alternative verpackt werden kann, so dass E-Mail-Programme, die HTML-Mails nicht darstellen können, automatisch auf die Text-Version zurückgreifen und diese anzeigen. |
Offline-HTML | Eine E-Mail im Offline-HTML Modus können Sie inklusive aller Bilder lesen, ohne dass in dieser Zeit eine Verbindung zum Internet bestehen muss. |
Opt-in -Verfahren | Der E-Mail-Empfänger muss dem Versender die Zusendung von E-Mails ausdrücklich (explizit) oder konkludent (implizit) erlauben. |
Opt-out-Verfahren | Im Gegensatz zum opt-in-Verfahren erhalten Empfänger eine E-Mail-Werbung ohne vorher ihre Erlaubnis gegeben zu haben und müssen den Versand ablehnen, um keine weiteren E-Mails mehr zu empfangen. |
Permission Marketing | "Erlaubnismarketing": Die Werbebotschaft "hat die Erlaubnis" des Empfängers, diesen zu erreichen. |
Personalisierung | Die Herstellung einer persönlichen Version eines Newsletters an einen Kunden. Dies kann ein persönliches Anschreiben oder eine persönliche E-Mail sein. Die Personalisierung eines Newsletters erfolgt - ähnlich eines Serienbriefes - in der einfachsten Form durch Einfügen einer Adresse und einer Anrede. |
Profil-Daten | Unter Profil-Daten verstehen wir Daten und Informationen, welche ganz spezifisch einen bestimmten Abonnenten bzw. Kunden beschreiben. Hierzu gehören u.a. E-Mail-Adresse, Titel, Anrede, Vorname, Nachname und/ oder zielgruppenspezifische Informationen wie Schuhgröße, Kragenweite etc. |
RBL Realtime Blacklist | Von Providern und E-Mail-Webdiensten genutzte Liste, die IP-Adressen von E-Mail-Versendern führt, die Spam oder Spam-verdächtige Newsletter verschicken. Viele Spamfilter der Provider sind darauf ausgerichtet, über diese IP-Adressen verschickte Newsletter abzuweisen bzw. zu bouncen, noch bevor sie im Postfach des Empfängers landen. |
Response | Der Rücklauf, der auf eine Direktwerbeaussendung beim Absender eingegangen ist. |
RSS | Nachrichten-Feed, der über Mail-Client ab- und zuschaltbar ist. |
Soft-Bounces | Temporäre Fehler und Störungen lösen einen sogenannten "Soft- Bounce" aus. Ein Beispiel für einen solchen Soft-Bounce ist ein volles Postfach. Nach mehreren Soft-Bounces wird ein Hard-Bounce ausgelöst und das betroffene E-Mail-Konto nicht mehr länger angeschrieben. |
Spam-Assassin | Programm zur Bekämpfung bzw. Filterung von Spam. Spam-Assassin kann sowohl server- als auch clientseitig verwendet werden. |
Spamming | Sammelbegriff für unerwünschte E-Mail, wird meist als "Bulk-Mail" (Massenaussendung) verschickt. Die offizielle englische Bezeichnung ist "unsolicited commercial e-mail" (UCE); dt.: unaufgefordert zugesandte Werbe-E-Mail. |
Sender Permitted From (SPF) | Ein innovatives Verfahren gegen das Versenden von Spam-Mails mit falschen Absender-Adressen. Spammer profitieren derzeit von der Tatsache, dass sie in ihren Massen-Mails beliebige Angaben zum angeblichen Absender machen können. SPF macht Schluss damit: Es überprüft, ob eine Mail tatsächlich von der darin angegebenen Domain verschickt wurde. Hierzu macht der Provider im bestehenden Domain Name System (DNS) zusätzliche Angaben zu den IP-Adressen ihrer Mail-Server. Empfangende Mail-Server können dann in der DNS erkennen, ob die IP-Adresse zu der angeblichen Absender-Domain passt. Provider, die SPF einsetzen, schaffen so die Grundlage dafür, dass E-Mails von ihren Domains nur noch dann ausgeliefert werden, wenn angegebener und tatsächlicher Absender übereinstimmen. |
SSL | Secure Socket Layer: der von Netscape entwickelte Standard zur sicheren Übertragung von Daten im Internet. |
Tags | Bezeichnung für Markierungen in einer Seitenbeschreibungssprache, zum Beispiel ein (Formatier-)Befehl in der Hypertext Markup Language (HTML). |
Template | Ein Template (oder Schablone) ist eine Formatvorlage für HTML- Dokumente. Templates sind vorformatierte Layout-Vorlagen, welche immer wieder benutzt werden können. Ihren Newsletter- oder Mail-Content können Sie also in regelmäßigen Abständen neu eingeben. Der E-Marketing Manager fügt Template und Ihren individuell erstellten Text zusammen und erstellt auf diese Weise Mailings im jeweils gleichen Layout mit unterschiedlichen Texten. |
Text-Mails | E-Mails formatiert als reiner ASCII-Text |
URL | steht für "Uniform Resource Locator" und bezeichnet ganz allgemein die Adresse eines Objekts im Internet (vergleichbar mit einem Datei-Pfad). Umgangssprachlich hat sich auch die Bezeichnung Web-Adresse durchgesetzt, da man z.B. auf Visitenkarten die Web-Adresse der Firma angibt (z.B. www.agnitas.de). |
Whitelist | Meist von Providern und E-Mail-Webdiensten genutzte Listen, die IP-Adressen von E-Mail-Versendern registrieren, die sich verpflichtet haben, nur E-Mails an Empfänger zu versenden, die ihre Erlaubnis dafür abgegeben haben. Whitelists sind damit das Gegenteil von Blacklists. |

