Die 7 Evolutionsstufen des E-Mail-Marketing
Minimaler Aufwand bedeutet das Versenden von einheitlichen Massenmails im Text-Format. Doch die Ergebnisse entsprechen oft dem Aufwand: bescheiden.
Einen Schritt weiter geht das Versenden von HTML-Mails, denn in diesem Fall läßt sich der Inhalt der E-Mails gegenüber Mails im Text-Format wesentlich übersichtlicher, lesefreundlicher und attraktiver gestalten. Allein durch den Wechsel vom Text- zum HTML-Format kann sich die Response um den Faktor 2 bis 4 erhöhen.
Noch einen Schritt weiter geht das Versenden von HTML-Mails, die Datenbank-gestützt personalisiert werden, so daß jeder Empfänger mit seiner persönlichen E-Mail-Adresse angeschrieben und im Mail mit seinem eigenen Namen angesprochen wird, was einen erhöhten Aufmerksamkeitsgrad garantiert.
Das Link-Tracking stellt die nächste Stufe in der E-Mail-Marketing-Evolution dar. Für das Link-Tracking werden die Links in jeder E-Mail speziell codiert, so daß sich später für das E-Mailing feststellen läßt, auf welchen Link wie oft geklickt wurde. Auf diese Weise erhält der Versender eine klare Rückmeldung, welche Angebote in seinem E-Mailing von den Empfängern wie gut angenommen wurden und kann seine Mailing-Inhalte entsprechend optimieren.
Alternativ können die Links in jedem E-Mail mit der Kundennummer des Empfängers personalisiert werden, so daß sich sogar feststellen läßt, welcher Empfänger auf welchen Link geklickt hat. Auf diese Weise kann der Versender Interessenprofile der Empfänger ermitteln und in einer Profil-Datenbank speichern.
Während zum personenbezogenen Messen der Link-Klicks aus Datenschutzgründen das Einverständnis der Empfänger eingeholt werden muß, kann den Abonnenten alternativ eine Auswahl an Themen angeboten werden, damit diese ihre Interessengebiete selbst definieren können.
Existiert eine Kundenprofil-Datenbank, so lassen sich deren Angaben nutzen, um E-Mails inhaltlich zu individualisieren, das heißt die Meldungen der einzelnen E-Mails werden jeweils abhängig von den Profilangaben individuell zusammengestellt. Mit Hilfe der inhaltlichen Individualisierung lassen sich die Responsequoten erfahrungsgemäß um den Faktor 2 bis 10 erhöhen.
Bei einer großen Auswahl von Interessengebieten sind entsprechend viele Kombinationen für die E-Mail-Inhalte möglich, so daß sich auch kleinste Zielgruppen mit ganz bestimmten Interessenprofilen gezielt ansprechen lassen (Mikro-Marketing).
Übersteigt die Zahl der möglichen Kombinationen für den E-Mail-Inhalt die Anzahl der Empfänger, so kann ohne Übertreibung von echtem 1:1-Marketing gesprochen werden, weil jeder Empfänger eine inhaltlich andere E-Mail erhalten kann.




