312013Mai

E-Mail-Marketing-Grundlagen: Entwicklungsstufen

Die 6 Entwicklungsstufen des E-Mail-Marketing

Wissen Sie eigentlich in welcher Stufe sich Ihr E-Mail-Marketing befindet?

Unser Beitrag über E-Mail-Marketing-Grundlagen zeigt Ihnen anschaulich anhand von sechs Entwicklungsstufen, wie sich das E-Mail-Marketing im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat: ausgehend von der simplen Massenmail bis hin zum hochindividuellen 1:1 Marketing. Vergleichen Sie, ob Sie bereits im Olymp des E-Mail-Marketing angekommen sind! Dabei sollte es nicht Ihr Anspruch sein, ausschließlich speziell auf den Empfänger angepasste Mailings zu versenden. Ein guter Mix der letzten vier Stufen ergibt die richtige Balance zwischen Effektivität und Effizienz.


E-Mail-Marketing-Grundlagen

Stufe 1: Massenmails im Text-Format

Die erste Stufe beinhaltet nur den Versand von einheitlichen Massenmails im Text-Format ohne jegliche Personalisierung oder Individualisierung. Im Plain-Text-Format haben Sie keinerlei Möglichkeiten, den Text in irgendeiner Form hervorzuheben, z.B. durch Schriftgröße oder Farbe. Von daher ist es etwas anspruchsvoller, den Text so zu gestalten, dass die wichtigsten Informationen sofort ins Auge fallen. Da der technische Aufwand sehr gering ist, bedienen sich dieser Stufe auch heute noch häufig Spammer.
→ Der Aufwand hierfür ist zwar minimal, jedoch entsprechen die Ergebnisse meist dem Aufwand: eher bescheiden.

Stufe 2: Standardisierte HTML-Mailings

Einen Schritt weiter geht das Versenden von standardisierten HTML-Mails. In diesem Fall läßt sich der Inhalt der E-Mails gegenüber dem Text-Format wesentlich übersichtlicher, lesefreundlicher und attraktiver gestalten. Allein durch den Wechsel vom Text- zum HTML-Format kann sich die Responserate um den Faktor 2 bis 4 erhöhen. Für diese Stufe benötigen Sie immer noch kein intelligentes E-Mail-Marketing-System, da hier weder Tracking noch Individualisierung zum Einsatz kommen.

Stufe 3: Personalisierte HTML-Mailings

Die Steigerung zur vorherigen Stufe ist das Versenden von personalisierten HTML-Mails, so dass jeder Empfänger mit seinem eigenen Namen angesprochen wird, was einen erhöhten Aufmerksamkeitsgrad garantiert. Hierfür benötigen Sie auf alle Fälle eine Datenbank, in der Sie die Empfängernamen und Anrede hinterlegt haben und ein Tool, das die Personalisierung automatisiert in das Mailing einfügt.

Stufe 4: Response Tracking

Das Response Tracking stellt die nächste Stufe in der E-Mail-Marketing-Evolution dar. Dadurch lässt sich feststellen, auf welchen Link wie oft geklickt wurde. Auf diese Weise erhält der Versender eine klare Rückmeldung, welche Angebote in seinem Mailing von den Empfängern wie gut angenommen wurden und kann seine Mailing-Inhalte entsprechend optimieren.

Durch das Speichern von Öffnungs- und Klickverhalten einzelner Empfänger lässt sich ein individuelles Interssensprofil erstellen. Auf diese Weise kann der Versender Interessensschwerpunkte aus der Profildatenbank ermitteln und in weitere Aktionen einfließen lassen.

Während zum personenbezogenen Messen der Link-Klicks aus Datenschutzgründen das Einverständnis der Empfänger eingeholt werden muss, kann den Abonnenten alternativ eine Auswahl an Themen angeboten werden, damit diese ihre Interessengebiete selbst definieren können.

Stufe 5: Targeted Mailings

Existiert eine Kundenprofil-Datenbank, so können Sie deren Angaben nutzen, um Zielgruppen auf Basis von Interessen, demographischen oder geographischen Merkmalen etc. zu bilden. Das heißt, die Inhalte der einzelnen E-Mails werden jeweils abhängig von den Profilinformationen zielgruppenspezifisch zusammengestellt. Bei einer großen Auswahl von Interessengebieten sind entsprechend viele Kombinationen für die E-Mail-Inhalte möglich, sodass sich auch kleinste Zielgruppen mit ganz bestimmten Interessenprofilen gezielt ansprechen lassen (Mikro-Marketing).

Mit Hilfe der inhaltlichen Individualisierung lassen sich die Responsequoten erfahrungsgemäß um den Faktor 2 bis 10 erhöhen.

Stufe 6: Individual-Mailing

Immer mehr Versender setzen im E-Mail-Marketing auf komplette Individual-Mailings, um dem Empfänger so die maximale Relevanz zu bieten. Die Inhalte und der Versandzeitpunkt werden allein durch das Kauf- und Surfverhalten des Empfängers beeinflusst. Es kann daher von echtem 1:1-Marketing gesprochen werden, da jeder Empfänger eine inhaltlich andere E-Mail erhält.

Typische Beispiele für Individual-Mailings sind Warenkorbabbrecher-Mailings oder Bestellbestätigungen.

Die E-Mail-Marketing-Grundlagen haben wir in einer kleinen Infografik noch einmal für Sie zusammengefasst:

 E-Mail-Marketing-Grundlagen: Entwicklungsstufen des E-Mail-Marketings