Marketing mit dem Messenger-Dienst WhatsApp

WhatsApp Messenger als MarketingkanalNutzen Sie den größten Messenger weltweit für Ihre Kundenkommunikation

Definition von WhatsApp-Marketing

Der Messenger WhatsApp ist ein Chat-Dienst, und zwar nicht irgendeiner: Stolze 50,54 Millionen Nutzer zählt WhatsApp mittlerweile allein in Deutschland, und wir bei AGNITAS sind uns ziemlich sicher, Sie gehören auch dazu.
Unter WhatsApp-Marketing wird der Einsatz des Messengers zu kommerziellen Zwecken verstanden. Sie nutzen dabei den Kommunikationskanal, um Ihre Kunden oder Interessenten über Neuheiten, Angebote oder Aktionen zu informieren. Mögliche Ziele sind, die Kundenbindung zu stärken und den Absatz zu fördern. Dabei ist sowohl die Verbreitung von allgemeinen Informationen als auch die 1:1-Kommunikation möglich.

Worauf Sie beim Nutzen des beliebtesten Messengers im Marketing achten sollten

Was bietet Ihnen WhatsApp-Marketing?

Die Nutzerzahlen und die Nutzungsrate der App sprechen für sich. WhatsApp zählt seit einiger Zeit bereits zu den Top 10 der deutschen App-Download Charts. 95 % der 12- bis 19-Jährigen nutzen WhatsApp mindestens mehrmals pro Woche. Auch in der Gesamtbetrachtung Deutschlands sind die Zahlen herausragend. Der Messengerdienst wird von über 60 % der gesamten deutschen Bevölkerung verwendet. Als Kirsche auf der Torte: die durchschnittliche WhatsApp Nachricht hat eine Öffnungsrate von über 95 %. Also sowohl die Reichweite als auch die Nutzerhäufigkeit lassen einem jedem Marketer das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Wozu wollen Sie WhatsApp nutzen?

Auch wenn der eigentliche Nutzen der Applikation – Kurznachrichten versenden – recht klar ist, muss man sich Anwendungsmöglichkeiten von WhatsApp im Marketingdennoch immer zuerst klar machen, was man mit einem Tool erreichen möchte. Für WhatsApp gibt es für verschiedene Anwendungsmöglichkeiten:

  • Seeding-Kanal: Sie nutzen den Kanal, um z. B. neue Blog-Beiträge mit Ihren WhatsApp-Empfängern zu teilen und damit deren Reichweite zu vergrößern.
  • Content-Marketing: Sie produzieren extra für WhatsApp Inhalte – Nachrichten, eigenständige kleine Informationshäppchen oder aufeinander aufbauende Inhalte wie bei einer Romanreihe.
  • Umfrage-Tool: Sie nutzen WhatsApp als Feedback-Kanal oder verwenden es, um Kundenmeinungen einzuholen.
  • Service-Kanal: Sie richten WhatsApp als Kontaktmöglichkeit ein, über die Kunden Fragen stellen können und von Ihnen Support erhalten.

Wichtig zu wissen

Auch wenn WhatsApp mittlerweile mit seiner WhatsApp Business App erste offizielle Schritte in Richtung kommerzielle Nutzung geht, gilt immer noch die Devise, dass WhatsApp den werblichen Einsatz des Messengers für große Verteiler nur bedingt akzeptiert. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Empfänger nicht mit einer Vielzahl an Nachrichten bombardieren und darauf achten, dass die Empfängerlisten nicht zu groß sind je Versand. Beim AGNITAS WhatsApp-Kanal wurde das gelöst, indem die Verteiler nach 1.000 Kontakten automatisch gesplittet werden und je eine neue Nummer vergeben wird.

Aber auch inhaltlich gibt es ein paar Dinge, die Sie beachten sollten, damit Ihr WhatsApp-Marketing erfolgsgekrönt ist:

Jeder 💖 EmojisSie nicht auch?🤔

Das menschliche Gehirn ist… sehr komplex und zur selben Zeit doch auch mehr als simpel. Oftmals ist es überraschend einfach, die Aufmerksamkeit von Lesern zu erhalten. Klar, ein 2 Meter großes rotes Schild mit der Aufschrift „Hey, kuck mal!“ ist eine Option, aber in WhatsApp nicht wirklich umsetzbar. Viel leichter zu verwenden sind Emojis. Die kleinen Bildchen kommen in allen Farben, Formen und Bedeutungen. Visuelle Informationen werden vom menschlichen Gehirn ca. 60.000 mal schneller verarbeitet als Informationen in Textform. Also überlegen Sie sich welche Emojis am besten zu den Inhalten Ihrer WhatsApp-Nachricht passen und platzieren Sie diese mit gutem Gewissen.

WhatsApp Messenger

In der Kürze liegt die Würze

Wie bereits mehrfach erwähnt, ist der WhatsApp Chat-Dienst für Kurznachrichten gedacht. Man ist hier zwar nicht wie bei Twitter oder der klassischen SMS auf ein Zeichenlimit begrenzt, aber der Mehrwert steigt nicht proportional zur Textlänge – eher im Gegenteil. Je länger eine Nachricht wird, desto höher ist das Risiko, dass der Empfänger sie nicht komplett liest, wichtige Informationen übersieht oder sich sogar belästigt fühlt. Zudem gibt es auch nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, die Nachricht ansprechend zu gestalten und zu formatieren. Deshalb: Fassen Sie sich kurz. Schreiben Sie nur die wichtigsten Infos in Ihre Nachrichten, wenn es mehr zu erzählen gibt, verlinken Sie auf eine Landingpage, die das Thema ausführlich und ansprechend aufbereitet. Schreiben Sie nicht nur, um Ihre Pflicht zu erfüllen – sondern dann, wenn Sie auch etwas Wichtiges und Aktuelles zu sagen haben.

Bedenken Sie auch: Anders als bei der E-Mail sieht der Empfänger nicht zuerst einen Betreff, der den Inhalt kurz anteasert und auf dessen Basis er entscheidet, ob er die Nachricht öffnet oder nicht. Bei WhatsApp lädt sich direkt der Inhalt und der sollte dann auch relevant sein, sonst wird Ihre Nachricht als Zeitverschwendung eingestuft.

Halten Sie Ihre Medien kompakt

Qualitative Bilddateien haben gerne schnell mehr als 7mb. Dass Sie eine solche Datei nicht für Ihre Newsletter verwenden würden, erklärt sich von selbst. Auch für WhatsApp gilt: je kompakter, desto besser. Zum einen verbessert sich dadurch Ihre Versandgeschwindigkeit, zum anderen benötigen die Empfänger weniger Datenvolumen, um Ihre Nachrichten in vollem Umfang zu erhalten. Dies kann vor allem in den ländlichen Gebieten von großem Vorteil sein, aber auch die Ladezeiten z.B. in der Münchner U-Bahn kann die Nerven der Anwender strapazieren.

Wie viel ist zu viel?

Das kann man wie so oft nicht pauschal beantworten. Es kommt sehr stark auf den News-Wert Ihrer Nachrichten an und auf die Akzeptanz innerhalb Ihrer Zielgruppe. Bei Nachrichtenkanälen oder im Service-Bereich sind mehrere Nachrichten pro Tag kein Problem, bei reinen werblichen Nachrichten muss man vorsichtiger herangehen, denn hat sich ein Empfänger erst einmal abgemeldet, ist es schon zu spät. Um hier den richtigen Weg zu finden, können Sie Ihre Abonnenten einfach fragen, z.B. als Umfrage bei der Anmeldung, kurz nach der Begrüßung oder nach einer kurzen Kennenlernphase. Die Umfrage können Sie dabei entweder über die Chat-Funktion oder über ein Webformular durchführen. Ansonsten gilt es, die Response- und Abmelderaten im Blick zu behalten. Wenn hier signifikante Änderungen auftreten, könnte es mit der Kontakthäufigkeit zusammenhängen. Das ist leider nicht so konkret, wie die Aussage eines Abonnenten, da hier auch andere Faktoren Einfluss nehmen können.

DSGVO nicht vergessen

Genauso wie bei Newslettern gilt auch für WhatsApp, dass Sie sich zuerst die Bestätigung der Empfänger holen müssen, bevor es Ihnen erlaubt ist, Nachrichten zu versenden.

Bei dem von AGNITAS genutzten Verfahren, wird die Einwilligung in Form eines Double Opt-in eingeholt. Um Nachrichten erhalten zu können, müssen die Empfänger die Telefonnummer des Unternehmens in ihren Kontakten abspeichern (1. Opt-in). Das tatsächliche Abo beginnt jedoch erst dann, wenn die Empfänger eine Nachricht mit „Start“ an Sie versenden (2. Opt-in).

Seien Sie mutig

WhatsApp Risiken

 

WhatsApp ist ein vergleichsweise neues Medium. Probieren Sie verschiedene Dinge, um die besten Statistiken für Ihr Unternehmen rauszuholen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Versandfrequenzen, testen Sie verschiedene Nachrichtenlängen, variieren Sie in der Menge an Emojis oder versuchen Sie verschiedene Medien in unterschiedlichen Kombinationen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

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