Black Friday und Co. – Kampagnen für Shopping-Events

Black Friday Shopping

Kampagnen im NovemberShopping-Events für den erfolgreichen Einstieg ins Weihnachtsgeschäft nutzen

Der November ist für alle Shopping-Begeisterten und Schnäppchenjäger quasi ein vorgezogenes Weihnachtsfest. Der aus den USA stammende Black Friday ist bei den meisten Unternehmen mittlerweile ein fester Termin im Kalender, insbesondere Onlineshops nutzen diesen Tag, um das Weihnachtsgeschäft einzuläuten. Der Black Friday findet dieses Jahr am 26. November statt. Und gleich anschließend am 29. November ist auch noch der Cyber Monday.

Hierzulande noch weniger bekannt ist der aus China stammende Singles Day, aber es springen immer mehr Händler auf diesen Zug auf. Der 11. November ist in unserem Kulturkreis bereits für den Karnevals- bzw. Faschingsauftakt reserviert. In China findet zu diesem Datum immer der Singles Day satt. Die Einsen in dem Datum stehen dabei für die Alleinstehenden. Ursprünglich stand der Tag in China eher für Party als für Shopping, mit dem Ziel, dem Single-Dasein ein Ende zu bereiten. Mittlerweile wird weltweit an keinem anderen Tag im Jahr so viel Umsatz gemacht wie am Singles Day. Sogar mehr als am Black Friday und am Cyber Monday von Amazon zusammen. Daher ist es eine Überlegung wert, den ein oder anderen Tag als Anlass zu nutzen, um eventuell volle Lager etwas zu leeren oder den Kunden eine kleine Freude zu machen.

Egal, auf welches Shopping-Event Sie setzen, wir unterstützen Sie mit unserer Software und unserem Know-how bei der Umsetzung und liefern Ihnen ein paar anregende Tipps für entsprechende Kampagnen.

Rechtliche Probleme mit dem Black Friday

Beim Black Friday bestand bisher das Problem, dass dieser als Wortmarke eingetragen war und deshalb mit dem Begriff in Deutschland nicht ohne eine entsprechende Lizenz geworben werden durfte. Ansonsten warteten schon die Abmahnanwälte. Dieses Jahr hat sich aber die Situation verbessert: Mit dem Beschluss vom 27. Mai 2021 vom Bundesgerichtshof wurde das vorherige Urteil vom Bundespatentgericht vom Februar bestätigt, womit die Wortmarke Black Friday für wesentliche Dienstleistungen des Bereiches Werbung zu löschen ist. Damit kann wieder in den Bereichen Marketing, Organisation und Durchführung von Werbeveranstaltungen, Planung von Werbemaßnahmen, Verbreitung von Werbeanzeigen und Werbung im Internet für Dritte sowie eine Vielzahl weiterer im Zusammenhang mit Werbung stehender Dienstleistungen mit dem Begriff Black Friday geworben werden, ohne dass rechtliche Schritte drohen. Ein weiteres Verfahren, bei dem es um die Löschung der Wortmarke für Waren und Dienstleistungen geht, steht aktuell noch aus. Mehr dazu

Shopping Events am Limit

Der Name ist also dieses Jahr weniger ein Problem, dafür aber die aktuelle wirtschaftliche Lage nach der Corona-Pandemie, die zu einem Mangel an bestimmten Produkten geführt hat. Betroffen sind davon insbesondere Artikel der Unterhaltungselektronik aber auch Spielzeug, Schmuck oder Fahrräder. Alles gern gesehene Schnäppchen in der Vorweihnachtszeit. In diesen Segmenten werden die Rabatt wohl dieses Jahr deutlich geringer ausfallen. Bei Kleidung und Schuhen darf aber weiterhin auf ordentlich Nachlass gehofft werden. Vielleicht gehören Sie ja zu denjenigen die unter einem gewissen Mangel leiden, dann sind die Shopping Evens sicher weniger relevant. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten trotz eventuellem Mangel bei dem ein oder anderem Produkt die Shopping-Events für sich zu nutzen. Lesen Sie weiter unter „Nur Konsum oder Kommerz?“

Umsetzung

Wenn Sie den Black Friday oder einen anderen Shopping Tag nutzen wollen, um Ihre vollen Lager zu leeren, dann beachten Sie bitte, dass es mit einem einzigen Newsletter meist nicht getan ist. Um die nötige Aufmerksamkeit zu erzeugen, braucht es mehrere Anläufe und am besten noch eine kanalübergreifende Kampagne.

Bedenken Sie auch, dass Sie sicher nicht das einzige Unternehmen mit Shopping-Angeboten und ähnlichem sind und daher am Tag zuvor und am Hot-Shopping-Day die Posteingänge der meisten Empfänger wohl vor Angeboten überquellen werden. Setzen Sie daher auf eine mehrstufige Kampagne, die durchaus auch etwas ausgefallener sein kann und bereits einige Tage vorher mit der Ankündigung beginnt. Damit Ihre Shopping-Kampagne ein voller Erfolg wird, haben wir hier noch einige Tipps für Sie.

 

 

Beispiel TunnelBear

Ein kreatives Beispiel zum Cybe(a)r Monday gibt es von TunnelBear

Früh starten

Beginnen Sie am besten schon zwei Wochen vor dem jeweiligen Shopping-Event damit, Ihre Empfänger darauf einzustimmen z.B. mit einem Countdown im Mailing. Machen Sie schon im Vorfeld auf einige Angebote aus möglichst unterschiedlichen Bereichen aufmerksam. So laufen Sie weniger Gefahr, am eigentlichen Event-Tag neben den anderen Angeboten in der Inbox des Kunden unterzugehen.

Im besten Fall kennen Sie Ihre Kunden und deren Vorlieben so gut, dass Sie bereits gezielte Angebote ausspielen können. So wird der Empfänger schon sehnsüchtig auf das Shopping-Event warten.

Neben gezielten Angeboten per E-Mail, können Sie aber auch je nach Branche breiter streuen, um potenzielle Neukunden zu gewinnen. Also den Newsletter um eine klassische Banner- und Anzeigenwerbung erweitern und wenn es das Budget zulässt, auch auf Funkmedien setzen – am besten mit einer direkten Verlinkung auf Ihre Angebote und einer Aufforderung zu Registrierung.

Um einen zu großen Ansturm zu vermeiden, besteht auch die Möglichkeit, das Angebot auf mehrere Tage auszuweiten. Damit entgehen Sie der Gefahr von überlasteten Servern und Mitarbeitern.

Beispile Apple

Etwas mehr Zeit beim Shoppen gewährt Apple seinen Kunden

Es geht nicht nur ums Geld

Einzelne Brachen nutzen den Black Friday nicht nur für einen guten Umsatz, sondern auch um die Lager zu leeren. Denken Sie daher nicht nur in Rabatten, sondern auch daran, Platz zu schaffen. So kann einem Kunden, der eine Jeans kauft, ein kostenloses T-Shirt mit angeboten werden oder ab einer bestimmten Artikel- oder Umsatzzahl gibt es ein Geschenk, wie einen Rucksack oder einen Schal. Beachten Sie aber, dass das Geschenk auch zur Zielgruppe passen sollte und es eventuell verschiedene Geschenke je nach Zielgruppe und Umsatz gibt.

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen generell mit Rabatten sparsam umgehen, ist eine Zugabe eine gute Alternative, um trotzdem ein Shopping-Event zu nutzen und für Extra-Umsatz zu sorgen. Kleine Geschenke sind auch immer ein Mittel zur Kundenbindung, egal wann.

Eine künstliche Verknappung der Bonusbeigabe macht das Angebot nochmal attraktiver.

 

 

Beispiel Lancome

Bei Lancome gibt es sogar beides – Rabatt und Bonus bei einem Bestellwert ab 100 $

Exklusiver Vorverkauf

Um treuen Kunden überlastete Onlineshops und Frust über nicht mehr verfügbare Produkte zu ersparen, bieten Sie diesen ein exklusives Pre-Shopping-Event an. Das muss auch nicht auf das gesamte Sortiment gelten. Es ist auch möglich, die Kunden entsprechend zu segmentieren und die Kampagne dann auf die entsprechende Zielgruppe zuzuschneiden.

Sie können z.B. nach Kundenkategorie unterteilen, besonders umsatzstarke Kunden bekommen mehr Rabatt als jene, die nur selten etwas kaufen. Eine Segmentierung kann aber auch nach Kundeninteresse erfolgen. So macht es Sinn, Kunden, die z.B. bei einem Sportfachhändler immer nur Radsportartikel gekauft haben, auch entsprechende Angebote zu machen, anstatt einen bunten Newsletter von Laufschuhen bis Tennisschlägern zu versenden.

Beispiel H&M

H&M bietet seinen VIP-Kunden einen Vorabverkauf an

Weihnachten im Fokus

Hilfreich kann es sein, in der Black-Friday-Kampagne bereits auf Weihnachten zu verweisen – gerade im Hinblick auf derzeitige Lieferengpässe bei Herstellern. Ermutigen Sie Ihre Kunden, ihre Weihnachtsgeschenke schon frühzeitig zu sichern.

Zum einen bedeutet es weniger Stress in der Weihnachtszeit, zum anderen sind die Chancen größer, an bestimmte Produkte noch vor Weihnachten zu kommen. Zumal bestimmte Produkte, wie bereits erwähnt, schon jetzt kaum noch zu haben sind.

 

 

Beispiel Bofrost

Bofrost nutzt den Black Friday um für das Festessen zu werben

Fast ausverkauft

Zusätzlicher Druck kann mit der Kommunikation eines knappen Angebotes erreicht werden. Das kann zum einen durch einen automatisierten Newsletter erfolgen, der dem Kunden mitteilt, das von seinen vor kurzem angesehenen Produkten nur noch eine geringe Stückzahl auf Lager ist.

Eine andere Möglichkeit ist es, Angebote auf bestimmte Produkte bzw. Produktgruppen zu begrenzen. So gibt es z.B. bis 12 Uhr 40 Prozent auf alle Marken-Jeans. Mit einem Countdown im Newsletter zeigen Sie noch einmal deutlich, dass die Zeit läuft.

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Countdown zum Black Friday

Nur Konsum und Kommerz?

Wem das ganze Konsumgeschäft rund um den Black Friday zuwider ist, der kann auch auf Alternativen setzen. Wie wäre es, wenn Sie 20 Prozent des Umsatzes, der am Black Friday oder einem anderen Konsumtag erzielt wird, an ein soziales Projekt spenden, z.B. an Schulen in dem Land, in dem Sie produzieren? Oder Sie fördern Umweltschutzprojekte, um klimaneutrale Produkte anbieten zu können. Je nach Zielgruppe kann das sogar besser ankommen als die ewigen Rabattschlachten.

Eine andere Möglichkeit wäre es, bei hochwertigen und langlebigen Produkten anstatt auf Rabatte für neue Produkte auf eine kostengünstige Reparatur oder Auffrischung zu setzen. Wenn Sie Outdoor-Artikel anbieten, können Sie z.B. allen, die an diesem Tag in Ihr Geschäft kommen, eine kostenlose Imprägnierung ihrer Outdoorjacke anbieten. Die Jacke kann natürlich auch eingeschickt werden. In dem Fall macht es aber Sinn, das Angebot mit einem Mindestbestellwert zu verbinden.

Auch exklusive Kollektionen aus recycelten Materialien oder alt-gegen-neu-Umtauschaktionen können das grüne Shopping-Gewissen beruhigen. Das Bewusstsein für Umwelt, Nachhaltigkeit und Soziales ist gerade bei der jüngeren Zielgruppe stärker verhaftet. Mit Maßnahmen, die Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein zeigen, stärken Sie zudem langfristig auch Ihre Marke, da der Kunde mit gutem Gewissen bei Ihnen einkauft.

 

 

Beispiel Padagonia

Ein Unternehmen, das sich gegen den Konsum stellt und auf Nachhaltigkeit setzt, ist patagonia

Jetzt ist die Zeit, um finale Vorbereitungen zu treffen, damit Sie bei den großen Shopping Events nicht von der Konkurrenz abgehängt werden. Mit unseren Ideen und Tipps zur Umsetzung sollten Sie bereits gut gerüstet sein. Gerne dürfen Sie auch unsere Marketing Automation Software nutzen, um Ihre Ideen zu verwirklichen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im Vorweihnachtsgeschäft!

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Über AGNITAS

AGNITAS bietet mit dem E-Marketing Manager (EMM) eine intuitive Marketing-Automation-Software für kreative Multi-Channel-Kampagnen via E-Mail, Web Push, SMS, Fax und Print. Die mehrfach ausgezeichnete Software erfüllt als Inhouse- oder SaaS-Lösung individuelle Datenschutzanforderungen und passt sich flexibel den Kundenbedürfnissen an. Von Open Source bis High End gibt es für jedes Budget die passende Variante.

Als Martin Aschoff das Unternehmen 1999 gründete, war AGNITAS ein Pionier des E-Mail-Marketings in Deutschland. Heute ist AGNITAS einer der renommiertesten und innovativsten Anbieter von hochwertiger Marketing-Automation-Software, die rund um die Welt zur kundenorientierten Kommunikation genutzt wird.

 

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