FAQs E-Mail Marketing

Im Folgenden finden Sie die Antworten auf Fragen, die uns am häufigsten zu E-Mail Marketing gestellt werden:

Grundlagen und Adressgenerierung

Was brauchen wir, um E-Mail-Marketing durchzuführen?

Sie benötigen zum einen E-Mail-Adressen mit dem Einverständnis der Inhaber, diese anschreiben zu dürfen, und zum anderen regelmäßig Inhalte für Ihre E-Mailings. Die Inhalte sollten so interessant sein, dass sie von den E-Mail-Empfängern gern gelesen werden (andernfalls besteht die Gefahr, dass die E-Mail-Empfänger ihr Einverständnis widerrufen).

Wie viel Zeit benötigt die Umsetzung?

Rechnen Sie im Regelfall mit einer Vorlaufzeit von zwei Wochen. Wenn es besonders schnell gehen muss und die erste E-Mail-Marketing-Aktion nicht zu komplex ist, kann auch innerhalb von einer Woche gestartet werden. Bei komplexen Projekten sollten Sie dagegen drei bis vier Wochen Vorlauf einplanen bis alle notwendigen Prozesse aufgesetzt und getestet sind.

Was kostet E-Mail-Marketing?

Bei AGNITAS kostet der Versand eines E-Mailings oder E-Mail-Newsletters abhängig von der Anzahl der E-Mails pro Monat ca. 1 bis 5 Cent (inklusive aller Zusatzkosten wie Bounce-Management, Link-Tracking, Interface für An- und Abmeldungen, Whitelisting, etc. und inklusive aller Betriebskosten für Listmanagement und Verwaltung der Kundenprofile). Die einmaligen Einrichtungskosten sind vom Einzelfall abhängig und können wenige hundert bis mehrere tausend Euro betragen. Bitte fordern Sie von uns ein verbindliches Angebot an.

Woher bekommen wir E-Mail-Adressen?

Der Königsweg für die Generierung von E-Mail-Adressen ist der Aufbau eines internen E-Mail-Verteilers mit E-Mail-Adressen, die Sie in erster Linie über Ihre eigene Website, aber auch über Offline-Response-Medien wie Antwort-Postkarten und Fax-Formulare gewinnen. Das dauert natürlich seine Zeit. Eine (schnelle) Alternative ist das Mieten von E-Mail-Adressen von darauf spezialisierten E-Mail-Adressbrokern. In diesem Fall sind die Responsequoten jedoch deutlich geringer als bei einer selbst aufgebauten Liste. Der Zeitvorteil wird also durch höhere Streuverluste und Kosten erkauft.

Wie kann ich die eigene Adressgenerierung beschleunigen?

Platzieren Sie die Anmeldemöglichkeit für den Newsletter im gut sichtbaren Bereich auf der Website. Weisen Sie aktiv auf Ihren regelmäßigen Newsletter hin, z.B. im Bestellprozess, per Layer/Popup für Erstbesucher Ihrer Website und auch in Ihren Offline-Werbemitteln. Ein wirkungsvoller Weg ist auch die Abonnenten-Gewinnung mit einem Gewinnspiel zu unterstützen.

Welche Adressdaten soll ich bei der Anmeldung abfragen?

Grundsätzlich benötigen Sie für den Versand eines Newsletters nur eine gültige E-Mail-Adresse. Wenn Sie jedoch einen personalisierten E-Mail-Marketing-Dialog aufbauen möchten, sollten Sie zumindest noch Anrede, Titel, Vor- und Nachnamen abfragen. Eigentlich sind Ihrer Phantasie hier keine Grenzen gesetzt, was Sie abfragen können. Sie sollten aber bedenken, je mehr Informationen der Empfänger eingeben muss, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er die Anmeldung abbricht. Denken Sie zum Beispiel auch über ein zweistufiges Anmeldeformular nach, bei dem Sie unwichtigere Daten erst im zweiten Schritt abfragen.

Kann der Empfänger seine Daten nachträglich ändern?

Wir empfehlen, dass Sie neben einem Anmelde- und einem Abmelde-Formular auch ein Formular bereitstellen, in dem der Empfänger seine Daten selbst ändern kann. So kann er Korrekturen an seinem Datensatz durchführen oder diesen ergänzen. Mit zusätzlichen Anreizen, wie einem Geburtstagsgutschein, können Sie Ihre Empfänger auch dazu bringen, mehr Informationen über sich preiszugeben. Welche Daten der Empfänger ändern bzw. sehen darf, können Sie selbst entscheiden.

Was muss ich beachten, damit ich rechtssichere Adressen generiere?

Sie tragen als Versender eines Newsletters die Beweislast für die Einwilligung in den Versand. Rechtlich sicher ist nur das Double-Opt-in-Verfahren als eindeutiger Nachweis einer Einwilligung. Durch dieses Verfahren wird sichergestellt, dass wirklich der Inhaber eines E-Mail-Accounts die Anmeldung zum Newsletter bestätigt. Unbefugte Dritte haben somit keine Chance für fremde Adressen ungewollte Werbe-E-Mails zu abonnieren. Jede Einwilligung muss protokolliert und für den Zeitraum gespeichert werden, in welchem die E-Mail-Adresse für Newsletter verwendet werden soll.

Welche Anforderungen werden an das Double-Opt-in-Verfahren gestellt?

Ein rechtskonformes Double-Opt-in-Verfahren liegt vor, wenn folgende Punkte beachtet werden:

  • Der Empfänger wird über eine Bestätigungs-E-Mail aufgefordert, die Anmeldung durch Klick auf einen Link zu bestätigen.
  • Die Bestätigungs-E-Mail darf keine werblichen Inhalte enthalten, da der Adressat das Double-Opt-in-Verfahren noch nicht abgeschlossen hat. Enthaltene Werbung würde daher als SPAM klassifiziert.
  • Zusätzlich sollte die Bestätigungs-E-Mail die Angaben enthalten, welche Informationen der Kunde in Zukunft erhält.

 Inhalte und Format

Woher nehmen wir die Inhalte für E-Mailings und E-Mail-Newsletter?

Fragen Sie sich, was würde mich interessieren, wenn ich hier Kunde wäre. Schreiben Sie über Produkte/Themen, die gerade angesagt sind, über Trends in Ihrer Branche, über Veranstaltungen & Termine oder über Neuheiten. Weitere Anregungen finden Sie in unserem AGNITAS-Newsletter – hier abonnieren.

Sind Newsletter im HTML-Format sinnvoll?

Auf jeden Fall. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Rückläufe auf E-Mailings im HTML-Format gegenüber E-Mailings im Text-Format um ein Vielfaches höher liegen. Auch verwenden mittlerweile nahezu alle E-Mail-Empfänger E-Mail-Programme, die HTML-Mails korrekt darstellen können, so dass auch aus diesem Grund nichts mehr gegen das HTML-Format spricht.

Lohnt sich der Aufwand E-Mailings im MIME-Multipart-Format (Text & HTML) zu versenden?

Diese Frage lässt sich ganz klar mit »ja« beantworten. Es gibt E-Mail-Programme, die die E-Mail zunächst nur im Text-Format laden, und auch einige mobile Endgeräte können die HTML-Version nicht richtig darstellen. Außerdem spielt die Text-Variante auch für einige Spam-Filter eine große Rolle.

Was ist Responsive E-Mail Design (REMD)?

Unter Responsive E-Mail Design (REMD) verstehen wir HTML-E-Mails, die mit Hilfe von Media Queries auf den empfangenden Endgeräten flexibel dargestellt werden. So können die Inhalte je nach Display- bzw. Fenstergröße unterschiedlich groß oder mit unterschiedlichem Design geladen werden. Mit REMD stellen Sie sicher, dass Ihr Newsletter sowohl auf einem Smartphone-Display als auch auf einem internetfähigen TV-Gerät optimal gelesen und bedient werden kann.

Warum sollte ich meine Newsletter im REMD erstellen?

Das Lesen von E-Mails und Newslettern verlagert sich speziell im privaten Umfeld immer mehr von stationären Desktop-PCs hin zu mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet. Der Anteil der mobilen Nutzer variiert je nach Zielgruppe, schon heute sind Werte von 15 bis 30 Prozent keine Seltenheit mehr.

 Tracking und Datenschutz

Wie hoch sind durchschnittliche Kennzahlen im E-Mail-Marketing?

Erfolgskennzahlen wie Öffnungsrate und Klickrate hängen stark von der Qualität der Adressen ab. Je spitzer die Zielgruppe ist, desto besser sind im Normalfall die Ergebnisse. Standard-Mailings erzielen 10 bis 15% Öffnungsrate. E-Mailings mit personalisierter Ansprache und inhaltlicher Optimierung landen erfahrungsgemäß bei einer Öffnungsrate von 15 bis 25%. Personalisierte E-Mailings mit Inhalten, die individuell auf das Profil des jeweiligen Empfängers zugeschnittenen sind und wertvollen Content enthalten, können Werte von deutlich über 30% erreichen.

Die Klickrate liegt durchschnittlich über alle Branchen und Zielgruppen bei 3,5 %. Auch hier können durch Personalisierung und Individualisierung deutlich höhere Werte erzielt werden, sogar Top-Werte von bis zu 20 % sind machbar.

Was lässt sich bei E-Mail-Marketing alles messen?

Eine ganze Menge: Wie viele E-Mails waren dauerhaft oder temporär nicht zustellbar? Wurden die HTML-Mails von den Empfängern überhaupt geöffnet? Auf welche Links wurde geklickt? Um welche Uhrzeit und wie oft? Wer hat auf welche Links geklickt? Wie viele E-Mail-Empfänger haben sich nach Erhalt eines E-Mailings abgemeldet? Wie hoch ist der Anteil der mobilen Nutzer? Diese Zahlen und noch viele mehr finden Sie im Statistik-Bereich des E-Marketing Manager.

Wo werden unsere Daten gespeichert?

Das entscheiden Sie selbst. Die Master-Datenbank mit den E-Mail-Marketing-Daten kann in Ihrem Haus liegen (beispielsweise im Rahmen einer ohnehin vorhandenen CRM-Lösung), Sie können die Verwaltung Ihrer E-Mail-Marketing-Daten aber auch komplett an AGNITAS auslagern.

Wie werden die Sicherheit der Daten und der Datenschutz gewährleistet?

Die Datenübertragung zwischen Ihnen und AGNITAS erfolgt mit einer starken Verschlüsselung. Ihre Daten sind auf unseren Servern durch eine professionelle Firewall geschützt. Diejenigen Mitarbeiter bei AGNITAS, die Zugriff auf Ihre Daten haben, sind schriftlich auf die Einhaltung der Bestimmungen des BDSG und TDDSG verpflichtet worden. AGNITAS ist Mitglied des DDV (Deutscher Direktmarketing-Verband) und hat dessen Verpflichtungserklärung zum Datenschutz unterschrieben. Für die Überwachung sorgt unser Datenschutzbeauftragter.