On Premise – Software als Lizenz nutzen

Glühbirnen Reihe

On Premise (auch Software-Lizenz, Inhouse-Lösung)Begriffserklärung, Einsatz und Nutzen

Definition On Premise

Als On Premise wird eine vor Ort installierte Software-Lösung bezeichnet. Synonyme Begriffe sind auch Software-Lizenz sowie Inhouse-Lösung. Der Lizenznehmer betreibt die Software in eigener Verantwortung auf seiner (eigenen oder gemieteten) Hardware. Der Hauptvorteil dieser Variante ist, dass der Lizenznehmer die vollständige Kontrolle über seine Daten und Prozesse behält. Diese Software-Variante ist das Gegenstück zur weithin als Software as a Severice (SaaS) bekannten Nutzung in der Cloud, die auch als On Demand bezeichnet wird.

Warum benutzt man eine On Premise Software?

In manchen Fällen dürfen die zu verarbeitenden Daten das Haus nicht verlassen. Wenn man die benötigten Funktionen nicht selbst entwickeln möchte oder kann, bleibt nur die Nutzung einer On Premise Software übrig. Aber auch, wenn es keine internen Limitationen zur Datenverarbeitung gibt, entscheiden sich viele für eine Lizenz-Lösung. Wenn die gewünschte Software sowohl als SaaS- als auch als Inhouse-Lösung genutzt werden kann, sind meist folgende Gründe für eine Entscheidung pro On Premise Software ausschlaggebend:

  • Vollständige Kontrolle, wer Zugriff auf Ihre Daten bekommt
  • Kostenvorteil durch Kauf gegenüber Miete
  • Keine Abhängigkeit von Dienstleistern
  • Bessere Auslastung interner Ressourcen
  • Tiefere Integration in die eigene Infrastruktur

Wie funktioniert der Einsatz von On-Premise-Lösungen?

Der Nutzer erwirbt bei On Premise eine Software und installiert und verwaltet diese lokal auf der eigenen oder angemieteten Hardware. Früher war die On-Premise-Nutzung der einzige Zugang zu einer bestimmten Software. Oftmals werden auch zeitlich begrenzte Software-Lizenzen erworben. Als Synonyme zu On Premise findet man auch die Begriffe Inhouse und Lizenz. Für den Betrieb der Hardware sowie der Software ist der Lizenznehmer selbst verantwortlich. Der Lizenzgeber hat in der Regel gar keinen oder nur (zeitlich) begrenzten Root-Zugriff auf die Systeme, um gegebenenfalls Support zu leisten. Bei komplexeren Installationen wird zunächst über ein Pflichten- und Lastenheft ausgearbeitet, wie die Hardware-Zusammensetzung und -Konfiguration für die jeweiligen Anforderungen auszusehen hat. Über einen Installations-Guide wird der Anwender angewiesen, wie das ausgehändigte Software-Stack installiert und konfiguriert werden muss.

Der User greift entweder über eine Desktop-Anwendung oder über eine webbasierte Benutzeroberfläche auf die Software zu. Bei der webbasierten Lösung sind natürlich erhöhte Sicherheitsvorkehrungen notwendig, damit auch niemand Unberechtigtes das System hacken kann.

Das On Premise-Modell steht im Gegensatz zum On-Demand-Modell oder der sogenannten SaaS-Lösung, welches in jüngerer Zeit stark an Bedeutung gewonnen hat. Hierbei werden die Hardware und Datenbanken etc. extern ausgelagert.

Wo wird häufig eine On Premise Software eingesetzt?

Meist setzen Unternehmen und Organisationen auf On-Premise-Lösungen, die sehr sensible Daten verarbeiten, z.B. Banken, Kirchen und Behörden. Aber im Prinzip kann jedes Unternehmen, das die technischen Ressourcen hat, um die Software selbst zu betreiben, auf eine On-Premise-Lösung zurückgreifen. Die Entscheidung kann eine allgemeine Firmenstrategie sein, so wenig Personen wie nötig auf die eigenen Daten zugreifen zu lassen oder durch den Betrieb der Software auch die Verfügbarkeit zu kontrollieren.

Eingesetzt werden kann On Premise Software in nahezu allen Bereichen. Voraussetzung ist lediglich, dass es ein entsprechendes Software-Angebot auf dem Markt gibt.

Bekannte On Premise Lösungen: (Alte) Microsoft-Office-Produkte, (alte) Adobe-Produkte, SAP, Lotus Notes, AGNITAS E-Marketing Manager

Vorteile versus Nachteile von On Premise Software

Vorteile von On Premise

  • Keine Datenweitergabe an Dritte erforderlich
  • Einmalige Kosten, dauerhafte Nutzung
  • Maximale Kontrolle über Daten
  • Gesamte IT-Infrastruktur in eigenen Händen

On premise

Nachteile von On Premise

  • Höherer eigener Aufwand (Installation, Wartung)
  • Anschaffung & Betrieb der Hardware
  • Updates erfolgen nicht automatisch
  • Bindet Ressourcen in der IT-Abteilung

Das könnte Sie auch interessieren

Folgende Inhalte passen zu diesem Beitrag und könnten Sie auch interessieren.

Auch der AGNITAS E-Marketing Manager (EMM) kann als On-Premise-Lösung genutzt werden. In einem persönlichen Gespräch zeigen wir Ihnen gerne unsere Software und beantworten Ihre Fragen.

Dürfen wir Sie zu unserer On Premise-Lösung beraten

Über AGNITAS

Die AGNITAS AG wurde 1999 als erster E-Mail-Marketing-Anbieter Deutschlands gegründet. Seitdem vertrauen zahlreiche Kunden auf unsere individuellen und flexiblen Software-Lösungen.
Wir bieten mit dem E-Marketing Manager (EMM) eine innovative Digital-Push-Marketing-Suite, mit der Sie automatisierte Kampagnen via E-Mail, Web Push, WhatsApp, Facebook-Messenger, SMS und Fax durchführen können.
Durch die optimale Verbindung von Content Marketing, Lead Management und Marketing Automation stärkt der EMM die Kundenbindung und unterstützt Ihren Unternehmenserfolg. Die mehrfach ausgezeichnete Software erfüllt als Inhouse-Applikation oder als Software-as-a-Service alle Anforderungen an eine leistungsstarke Marketing-Automation-Lösung.
Der EMM bietet höchste Datensicherheit, garantiertes Whitelisting und ermöglicht die detaillierte Erfolgsmessung.

Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden! Unser Newsletter informiert Sie rund um das Thema E-Mail-Marketing.